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Pfarrer Karl Feser zieht Einjahres-Bilanz Drucken E-Mail
pfarrer_feser_klAuf den Tag genau ein Jahr ist es am heutigen Montag, daß Karl Feser als neuer Pfarrer von Bad Königshofen in sein Amt eingeführt wurde. Der damalige Stadtpfarrer Linus Eizenhöfer übergab ihm die Kirchen- und den Tabernakelschlüssel. Es war, wie in diesem Jahr ein Fastensonntag, sagte der Geistliche, der nach einem Jahr nun erste Bilanz zieht. Sein Fazit: „Es war eine gute und eine richtige Entscheidung nach Bad Königshofen zu kommen und wir haben in diesem Jahr wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.“ Dazu zählt er vor allem die Gründung der Pfarreiengemeinschaft „Grabfeldbrücke“, aber auch seine Kontakte, die er mittlerweile zu seinen Pfarrkindern hat.
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Brief an die Siemensführung Drucken E-Mail
siemens_brief_klBürgermeister Thomas Helbling lässt die Schließung des Siemenswerkes in Bad Neustadt keine Ruhe. „Ich mache mir Gedanken über alle Bürgerinnen und Bürger die betroffen sind, vor allem die in unserer Stadt und den Stadtteilen, die mit der Entlassung konfrontiert sind“, begründet das Stadtoberhaupt die Maßnahme. Um sich für die Betroffenen einzusetzen, verfasst der Bürgermeister ebenfalls einen Brief an die Siemensführung. Die Aktion wurde von der Stadt Bad Neustadt, sowie dem Landkreis Rhön-Grabfeld in Abstimmung mit der Siemens Mitarbeitervertretung ins Leben gerufen. Mit dieser Briefaktion wollen die möglichst vielen Verfasser die Siemens AG dazu zu bewegen, ihre Entscheidung zur Schließung des Werkes in Bad Neustadt rückgängig zu machen oder wenigsten zu überdenken. „Die Stadt und ich als Bürgermeister unterstütze jede Möglichkeit doch noch eine positivere Lösung zu erreichen“, erklärt der Bürgermeister die Aktion und richtet seinen Brief persönlich an den Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Peter Löscher. „Wir müssen uns alle für die Menschen einsetzen die hinter den Entlassungen stehen, sie all haben ein Gesicht, sind in unserem Umfeld und jeder kennt mindestens einen der davon betroffen ist“, macht sich der Bürgermeister Gedanken über das gravierende Ereignis für die gesamte Region.

Quelle: Thomas Hälker
 
Spende für Kinderkrippe Drucken E-Mail
Angela Wohl und Daniela Mauer blickten in erstaunte Kindergesichter in der Kinderkrippe in Bad Königshofen, als sie von der Dorfgemeinschaft Ipthausen eine kleine Geldüberraschung in der Einrichtung vorbeibrachten. „Uns liegt der Nachwuchs besonders am Herzen“, erklärt Angela Wohl. 100,00 Euro überreichten die beiden Frauen Karin Imkeller, der Gruppenleiterin der Kinderkrippe des städtischen Kindergartens Bad Königshofen für die Anschaffung von Spielsachen. Auch die Kleinsten spürten, das es etwas besonderes in der Luft lag und waren vergnügt und bester Laune. „Solche Gäste können uns jeden Tag besuchen“, freuten sich die Mitarbeiter der Einrichtung.

Quelle: Thomas Hälker
 
Kommunales Energiekonzept Drucken E-Mail
energiekonzept_klZu einem Informationsabend hatten die Stadt Bad Königshofen, die Agrokraft GmbH, die Architekturbüros Helfrich Ingenieure, Armin Röder und Peter Wieczorek am Montagabend in den Gewölbekeller der Schranne eingeladen, um über ein Energiekonzept für Bad Königshofen und Anschluss an ein Nahwärmenetz zu diskutieren, für das gerade eine Fragebogenaktion läuft.

Mathias Klöffel, Geschäftsführer der Agrokraft GmbH, erläuterte, warum es so wichtig ist, das heimische Energiepotenzial zu nutzen und die eigenen Kräfte zu bündeln. Ein schlüssiges kommunales Energiekonzept für Bad Königshofen könnte entstehen, wenn genug Interesse vorhanden ist. Die Agrokraft und die Ingenieurbüros würden sich einbringen und das Projekt unterstützen. Er wies auf die bereits erfolgreich gelaufenen Projekte hin, die von der Agrokraft angeschoben wurden, vom Bürgersolarkraftwerk bis zur Tribünenüberdachung mit Photovoltaikanlage in Großbardorf, die gezeigt haben, dass das EEG (Energie-Einspeise-Gesetz) ein Wegbereiter für die regionale Projektentwicklung ist, wenn es richtig genutzt wird.

Das Erdöl ist endlich und eigentlich als wichtiger Rohstoff für Medikamente und Waren, die nicht aus anderen Materialien hergestellt werden können, zu schade zum Verbrennen, machten Kurt Hemmert von den „Helfrich Ingenieuren“ und Dipl. Ing. Peter Wieczorek den rund 70 Interessenten klar. „Energie muss teuer eingekauft werden, das Geld geht nach Saudi Arabien oder Russland. Die Wertschöpfung sollte in der Region bleiben“, so Wieczorek in seinem Vortrag. Neue Wege sollte man gehen und damit weg kommen von der Importabhängigkeit aus fernen Ländern, das klimaschädliche CO2 verringern und alle Fördermöglichkeiten nutzen. Schließlich soll nicht nur in erneuerbare Energien investiert werden, es soll sich auch finanziell lohnen.

Zunächst wurden deshalb Fragebögen dort an alle Haushalte ausgeteilt, wo ein Nahwärmenetz am besten realisiert werden könnte. Das betrifft den östlichen Teil der Stadt, also die Bamberger Straße, den Marktplatz, die Sparkassenstraße, die Martin-Reinhard-Straße, das Neubaugebiet Hopfenkreuzlein und alles, was dazwischen liegt. Bereits auf dem Weg ist die Gründung einer Wärmegesellschaft durch die Stadt Bad Königshofen (30 Prozent der Anteile), den Landkreis Rhön-Grabfeld (25 Prozent), die Bayerische Rhöngas GmbH (25,9 Prozent) und die Bioenergie Bad Königshofen GmbH & Co KG (20,1 Prozent) (wir berichteten). Das geplante Nahwärmenetz wird die Schulen beliefern, sowie voraussichtlich „Franken Care“ und das „Haus am Kurpark“. Hier könnten sich Trassen für  Privathäuser anschließen, weil das System erweiterbar ist. Die Interessenten könnten aber auch eine eigene Genossenschaft gründen – noch sind alle möglichen  Gesellschaftsformen denkbar.

Wenn viele Anteilseigner gemeinsam ein Projekt stemmen, zerstreuen sich auch die Bedenken, die in der Diskussion geäußert wurden, dass man von einer Abhängigkeit in die nächste kommen, der Betreiber in Konkurs gehen und die Investitionen sich in Rauch auflösen könnten. Wer selbst beteiligt ist und mitbestimmt, sieht das Projekt mit anderen Augen. Dass produktive Zusammenarbeit Früchte trägt, sieht man an der Biogasanlage in Bad Königshofen, die demnächst in einer namhaften Agrarzeitung als positives Beispiel hervorgehoben wird, wie Mathias Klöffel berichtete.

Technische Fragen wurden bei der Versammlung gestellt, so ging es um den eventuellen Wärmeverlust an einem Strang, der höchstens ein bis zwei Grad betragen könnte, so die Fachleute. Die Vorlauftemperatur beträgt 80 Grad, die Rücklauftemperatur ungefähr 60 Grad. Eine Übergabestation mit einem Wärmetauscher ist das Herzstück für alle, die sich an ein Nahwärmenetz anschließen. Dort werden auch die verbrauchten Kilowattstunden registriert. Sie werden auf jeden Fall billiger sein als die, die mit fossilen Energien erzeugt werden.

Sobald es neue Informationen gibt, werde er wieder zu einem Informationsabend einladen, sagte Bürgermeister Thomas Helbling. Zunächst wird der Rücklauf der Fragebögen abgewartet, die noch bis 18. Februar bei der Stadt abgegeben werden können.

Der Fragebogen kann hier heruntergeladen werden.

Quelle: Regina Vossenkaul
 
Kurs Hip Hop – Dancing für Jugendliche ab 13 Jahren Drucken E-Mail
Am Freitag, den 26.02. beginnt ein neuer Kurs Hip Hop – Dancing für Jugendliche ab 13 Jahren unter der Leitung von Christiane Smart. Hip Hop ist ein beliebter aktueller Tanzstil, der viele verschiedene Tanzrichtungen beinhaltet und vielseitige Kombinationen zulässt. Inhalt des Kurs es sind Schrittkombinationen auf Hip Hop- und R&B- Songs, und die Teilnehmer lernen, aus dem Tanz nach bekannten Choreografien eigene Kombinationen sowie eine eigene Choreographie auf einen Song zu entwickeln. Der Kurs findet acht mal freitags, von 19 bis 20.30 Uhr statt, Kursort ist der Gymnastikraum im Kinderhaus (Paritätischer Wohlfahrtsverband) am Kneuerskeller. Bitte Sportsachen und etwas zu trinken mitbringen.

In diesem Kurs sind noch Plätze frei und können gebucht werden. Anmeldungen bitte schriftlich oder per Fax an die Volkshochschule Rhön und Grabfeld, Markplatz 2, 97638 Mellrichstadt, Telefon: 09776/7177, Fax: 09766/ 7677, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr: 9.30 bis 12.30 Uhr und Di und Do 14.30 bis 16.30 Uhr, Mittwoch geschlossen. Noch schneller geht's über das Internet unter www.die-vhs.de.
 
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