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Alte Darre in neuem Glanz Drucken E-Mail

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“Baufällig und einsturzgefährdet” – so beschrieb Bürgermeister Thomas Helbling den Zustand der alten Darre in Bad Königshofen, einem historischen Gebäude, das unter Denkmalschutz steht. Nach der Generalsanierung ist aus dem Haus wieder ein eindrucksvolles, historisches Zeugnis vergangener Zeiten geworden, in dem auf modernen Komfort nicht verzichtet werden muss. In einer Feierstunde wurde am Donnerstag die Inbetriebnahme im Beisein zahlreicher Festgäste gebührend gefeiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Querflötentrio der Berufsfachschule für Musik.

Wegen der hohen Kosten, die allein die Sicherung des Gebäudes verursacht hätten, beschloss der Stadtrat im Jahr 2007 das Gebäude zu sanieren und als Kulturarsenal und Städtepartnerschaftshaus auszubauen. Dank der finanziellen Unterstützung aus EU-Mitteln, durch den Freistaat Bayern und die Bayerische Kulturstiftung konnte das Projekt umgesetzt werden. Für die Inneneinrichtung erhielt die Stadt Zuschüsse vom Bezirk Unterfranken und aus der Leader-Förderung. In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Thomas Helbling allen Zuschussgebern und allen, die an der Sanierung beteiligt waren.

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Regional kochen mit lokalen Produkten Drucken E-Mail

Koch Es(s) und Grabfeld-Allianz gehen gemeinsame Wege

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Im Rahmen eines Projekts haben Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse am Gymnasium zu Beginn des Schuljahres das Jungunternehmen KochEs(s) gegründet. Als Produkt bringen sie ein Kochbuch auf den Markt. Die Rezepte hierfür stammen alle aus der Region.

Viele Restaurants und Gasthäuser haben dafür eine Auswahl ihrer Köstlichkeiten zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde das ganze Projekt auch durch die Kommunale Allianz Fränkischer Grabfeldgau. Das ist ein Zusammenschluss von 10 Kommunen im Grabfeld mit dem Ziel, die Schätze im fränkischen Grabfeldgau zu heben und die regionale Entwicklung dadurch zu Fördern.

Im Gemeindeverbund werden  kulturelle Projekte gebündelt und auch  auf touristischem Gebiet wird gemeinsam versucht die Region bekannter zu machen. Unter dem Motto „Was hier produziert wird, soll man auch hier verköstigen“ hat die Grabfeld-Allianz einen Arbeitskreis unter der Leitung von Philipp Sebald  ins Leben gerufen. Sebald und die Mitarbeiter im Arbeitskreis haben eine Vielzahl verschiedenster Rezepte gesammelt, die mit Zutaten von regionalen Direktvermarktern zubereitet werden können.

Ziel dieses Arbeitskreises ist es, die Kräfte in der Region zu belassen, und den Kreislauf, von der Produktion, Vertrieb und Endverbrauch möglichst klein zu halten und somit die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Und dieses Konzept passt genau in das regionale Kochbuch von KochEs(s). Die Projektmanagerin Tina Osterhold und Arbeitskreissprecher Philipp Sebald haben sich gerne bereit erklärt, passende Rezepte mit ins Kochbuch aufnehmen zu lassen.

Juliane Demar, Vorstandsvorsitzende von KochEs(s) und ihre Stellvertreterin Denise Ruck haben die ersten frisch gedruckten Exemplare in der Grabfeld-Allianz präsentiert. Auf beiden Seiten ist man sich einig, auch in Zukunft eng miteinander zusammenzuarbeiten.

Quelle: Mainpost

 
Der Boys'Day – auch in Bad Königshofen Drucken E-Mail
Den „Girls‘ Day“ kennt schon jeder, jetzt wird auch ein „Boys‘ Day – Jungen Zukunftstag“ im April 2011 erstmals bundesweit eingerichtet. Während den Mädchen der Respekt vor so genannten „Männerberufen“ genommen werden soll, gilt es, den Jungen Dienstleistungs- und Sozialberufe näher zu bringen. Erster Start ist am 14. April, auch die Stadt Bad Königshofen hat einige Stellen für diese Aktion zur Verfügung gestellt und wartet auf Anmeldungen. Künftig soll jeweils der vierte Donnerstag im April auch ein „Boys‘ Day“ sein.  Der Girls‘ Day findet zeitgleich statt und soll den Mädchen Einblick in technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe bieten.

Nur wenige Männer arbeiten in den Dienstleistungsberufen in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege. Jetzt laden Einrichtungen, Organisationen, Schulen, Hochschulen und Unternehmen dazu ein, die entsprechenden Berufe einen Tag lang kennen zu lernen und vielleicht in die eigene Lebensplanung mit einzubeziehen. Schulen, Hochschulen und Einrichtungen können auch Workshopangebote zu passenden Themen an diesem Tag machen.
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Aktualisierung des Veranstaltungskalenders Drucken E-Mail

Heute fand wieder eine umfangreiche Aktualisierung des Veranstaltungskalenders statt.

Also schauen Sie doch mal rein, bei über 120 Veranstaltungen ist sicher auch für Sie das Richtige dabei.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen bedanken, die uns die Termine zugesandt haben.

 
Die Städtepartnerschaft Arlington/Texas und Bad Königshofen Drucken E-Mail
arlington_1988_fahnenEinmal nach Amerika. Das war Anfang des 20. Jahrhunderts für viele ein Wunschtraum. So war es wohl auch, als der damalige Stadtinspektor Kurt Zühlke Anfang 1951 das Angebot einer Studienreise aufgriff, um Amerika und seine Bewohner kennen zu lernen. Wohl nie hatte er im Vorfeld daran gedacht, daß daraus einmal eine Städtefreundschaft werden würde. Interessant: Arlington hatte damals rund 7.000 Einwohner, Bad Königshofen gerademal 3.000. Heute zählt Arlington 350.000 Bürgerinnen und Bürger, Bad Königshofen etwas mehr als 7.000. Als im Jahr 1988 erstmals eine Delegation aus Bad Königshofen nach Arlington flog, da konnte Kurt Zühlke nicht mehr mit. Allerdings übersandte er damals Grüße aus Bad Königshofen per Video und erzählte auch die Geschichte vom Beginn der Partnerschaft, die heute zu den ältesten und vor allem noch intakten in ganz Deutschland gehört. Im September werden es nun 60 Jahre, daß der Stadtrat von Königshofen und die Stadt Arlington/Texas sich entschlossen eine Städtepartnerschaft zu gründen.

Doch zurück zur Rundreise von Kurt Zühlke. Er kam damals auch nach Arlington in Texas und kam dort ins Gespräche mit dem damaligen Bürgermeister Tom Vandergriff. Im Gespräch erzählte er von der kleinen Stadt Königshofen, von der ehemaligen Festung und auch von der Not und vom Leid nach dem Zweiten Weltkrieg. In dieser Zeit waren viele Flüchtlinge in der Stadt und die Bevölkerung benötigte dringend Hilfe. Der vor kurzem verstorbene Vandergriff war von den Erzählungen Zühlkes so angetan, daß er spontan beschloß zu helfen. Gemeinsam mit Bürgermeister Vandergriff besuchte der Königshofener Stadtinspektor verschiedene Vereine und Verbände, darunter auch den Lionsclub. Mit dabei war auch die Mutter von Theda Howell, die Baptistin war und ihre Kirchengemeinde mit einschaltete. Es gab Interviews in den Zeitungen und im Radio und schließlich den Aufruf zur Hilfsaktion.
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