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BRK Bereitschaft Bad Königshofen wieder voll im Einsatz Drucken E-Mail
ehrungenbrk_klDie 29 Frauen und 43 Männer der BRK-Bereitschaft Bad Königshofen waren in den abgelaufenen Monaten wieder voll im Einsatz. Dafür gab es bei der Weihnachtsfeier nun ein Dankeschön von BRK-Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner, vom stellvertretenden BRK-Kreisvorsitzenden Gerhard Weigand und Bereitschaftsleiterin Marion Kegel. Stolz auf die Aktivitäten könne man sein, sagte auch Kreisbereitschaftsleiter Gerold Kessler.

In ihrem Jahresbericht nannte Marion Kegel 26 Blutspendetermine an denen 240 Helferinnen und Helfer aktiv waren und die 1996 Spender betreuten. Insgesamt haben sie 1.150 Freizeit investiert. Hinzu kamen 56 Stunden an Fortbildung sowie 75 Stunden, zum Beispiel für die Mithilfe bei Blutspenderehrunge oder Fahnenabordnung. Marion Kegel listete aber auch weitere Einsätze auf. So waren die Rettungskräfte im Sanitätsdienst bei Faschingsumzügen als Absicherung, beim Frühlingsfest in Trappstadt, beim Reitturnier in Großbardorf und auch beim Musikfest in Sulzfeld, Aubstadt, Oberessfeld und Merkershausen, sowie beim Schützenfest in Serrfeld.

Die Beach-Party in Saal und Sulzfeld wurden ebenso abgesichert wie auch die Bayern1 Sommerreise oder das Hallenreitturnier in Großbardorf. Hier sagte Marion Kegel vor allem Wilhelm Schüler ein herzliches Dankeschön, der viel Zeit, vor allem auch in die Organisation investiert. Beim Kreismusikfest war man dabei und auch wieder beim Verkehrssicherheitstag in der Bad Königshofener Realschule. Hier galt Klaus Seufert, Andrea Rückert und Gunter Raab ein Dankeschön. Marion Kegel erinnerte an die Autorallye und verwies auf  Jörg Kögel, der hier federführend in der BRK-Absicherung ist. Ein besonderes Dankeschön galt den Frühjahrs- und Herbstsammlern und der Frauenbereitschaft, die sich in diesem Jahr viermal getroffen hat.

Mit einem Geschenk wurden Geburtstagskinder gratuliert und bei den Bereitschaftswahlen wählte man Gunter Raab als stellvertretenen Bereitschaftsleiter. Wieder voll ausgebucht war die Mobile Wache, wobei Marion Kegel hier ein Dankeschön an Franz Müller sagte, der die Mobile Wache immer zu den jeweiligen Einsatzstellen fährt und abholt. 86 Helfer waren in der Mobilen Wache an 587 Stunden im Einsatz. Außerdem unterstützen insgesamt 13 Ehrenamtliche und nebenamtliche Helferinnen und Helfer die Bereitschaft im Mobilen Rettungsdienst. Dank galt ihnen und auch den Hauptamtlichen der Wache Bad Königshofen.

Wilhelm Schüler stellte dann das Kriseninterventionsteam vor, das er und Jörg Kögel zur Zeit bilden. Hierbei geht es um die psychologische Notfallbetreuung bei größeren Einsätzen. Diese Hilfe sei sehr oft notwendig, sagte Schüler und wußte von Einsätzen, bei denen sich dies schon zeigte. Man sei dabei keinerlei Konkurrenz zur Notfallseelsorge, sondern arbeite hier eng zusammen. Dank sagte Schüler an Gerold Kestler und Edith Metz, die eine Spende von der VR-Bank Bad Neustadt organisierten (wir berichteten).  Auf derartige Spenden sei man angewiesen, da alles auf ehrenamtlicher Basis geschieht. Gemeinsam mit Bad Kissingen hat man die Aufgaben übernommen und ist offen auch für Neuzugänge.

Stellvertretender Kreisvorsitzender Gerhard Weigand dankte dann im Namen von Landrat Thomas Habermann, dem BRK-Kreisvorsitzenden für die geleistete Arbeit, vor allem auch im Ehrenamt. Es sei gut zu wissen, dass hier ein Zugehörigkeitsgefühl vorhanden ist und jeder an seinem Platz im Roten Kreuz stehe. Kreisgeschäftsführer Hubert Kießner nannte Bereitschaften, wie die in Bad Königshofen, Inseln im Landkreis. Sein Dank galt allen Haupt- und Ehrenamtlichen für das gezeigte Engagement und vor allem auch denjenigen, die sich in zahllosen freiwilligen  Arbeitsstunden zur Verfügung gestellt haben. Ein Dank galt an Marion Kegel, die immer für die Sorgen und Nöte in der Bereitschaft Ansprechpartnerin sei. Mit Gunter Raab habe man einen jungen stellvertretenden Bereitschaftsleiter an ihrer Seite. Kießner erwähnte die oft kleinen Dienste am Sportplatz oder bei Festivitäten. Hier sei man in der Bevölkerung präsent.

Ein Dankeschön gab es auch von Kreisbereitschaftsleiter Gerold Kestler, der besonders die „Altgedienten“ und die Neuen erwähnte. Kestler nannte aber auch die Familie der Rotkreuzler, die bei Einsätzen oftmals auf ihre Männer oder Frauen verzichten müssen  Der Kreisbereitschaftsleiter sprach von einem arbeitsreichen Jahr und bat für 2010 wieder um die gleiche Unterstützung. Sein Dank galt Marion Kegel, die als Bereitschaftsleiterin für jeden ein offenes Ohr habe. Schließlich standen noch Ehrungen an: Für 45 Jahre wurde Oskar Köhler aus Waltershausen mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet, für 40 Jahre: Gerhard Heusinger (Kleineibstadt), Werner Heusinger (Sulzfeld), Helmuth Weiß (Gollmuthhausen) und für 35 Jahre: Klaus Seufert (Aubstadt) und Manfred Zeis (Alsleben). Seit 30 Jahren gehört Thomas Kuhn (Merkershausen) der Bereitschaft an, seit 25 Jahren Franz Müller (Merkershausen) und seit 20 Jahren: Inge Reder (Oberessfeld), Gerhard Weigand (Bad Königshofen), Bertram Binz (Althausen) und Doris Schmutz (Irmelshausen). 15 Jahre dabei sind: Rita Fuchs, Margit Haag und Christine Rink (alle Saal/Saale) und seit zehn Jahren: Gertrud Braun und Andrea Rückert (beide Bad Königshofen) Verliehen wurde auch die Ehrennadel für 25 Jahre Ehrenamtlichkeit im Roten Kreuz an Margit Fuchs, Franz Müller und Thomas Kuhn. Seit 50 Jahren ist Willi Elting aus Sulzfeld beim Roten Kreuz. Er bekam deshalb eine Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes.

Quelle: Hanns Friedrich
 
 
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