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schulschachWie darf der Läufer laufen und in welche Richtung, wie springt das Pferd“, geduldig erklärt die Mutter Lucia Cavalieri-Guida den Schülerinnen und Schülern der Klase 3/4 der Irena Sendler Schule das königliche Brettspiel Schach.

Engagierte Eltern sind gern gesehene Gäste in der Förderschule in Bad Königshofen und gehören mittlerweile zum ergänzenden Lehrplan dazu. Immer wieder erklären sich Eltern der Schüler bereit für den Unterricht besondere Themen bei zu tragen und sich für ihre Kinder und deren Schulkameraden ein zu setzen. Auch Lucia Cavalieri-Guida wollte mit den Schulkindern und in Planung mit der Klassenleiterin Astrid Neugebauer etwas Sinnvolles zum Unterricht beitragen. Schach ist eine ihrer großen Leidenschaften und die wollte sie den Kindern näherbringen. Schach gehört zu den populärsten Brettspielen in Europa und kann sowohl im Wettkampf wie auch zum reinen Vergnügen gespielt werden und fördert bei den Jugendlichen neben vielen anderen Fähigkeiten auch die Konzentration und das soziale Miteinander.

„Schachmatt“, erklärt ein Jugendlicher seiner Kontrahentin und diese ist nicht gerade begeistert, dass sie verloren hat. „Beim nächsten mal gewinne ich“, verkündet sie lautstark und fängt erneut an die Spielfiguren auf zu bauen um die nächste Partie zu starten. An allen Tischen wir konzentriert gespielt und in Zweiergruppen oder Vierergruppen viel diskutiert über den nächsten Spielzug und die möglichen Kombinationen.

In einer Mappe die jeder bekommen hat wurden die Grundregeln, die einzelnen Figuren und das Schachbrett erklärt. Auch die vielen Mythen die sich um das Schachspiel ranken wurden angesprochen. Die aufwendige und intensive Vorbereitung hat sich gelohnt, viele spielen mittlerweile daheim oder in den Pausen das Brettspiel und machen permanent Fortschritte im Spiel. Die Lehrerin Astrid Neugebauer ist selbst erstaunt, welchen Ehrgeiz die Kindern in das Spiel investieren und wie weit es zum Schulalltag beiträgt.

Verlieren können, Vorausdenken, Kombinieren, Rückzug und vor allem Spaß an der sinnvollen Freizeitgestaltung kommen automatisch zum Vorschein und fördern die Nachwuchsspieler in ihrer schulischen Entwicklung. Ein positives Engagement das die Eltern ehrenamtlich für ihre Kinder leisten und dadurch ihren Beitrag zur Erziehung und Förderung ihrer Sprösslinge beitragen.

Quelle: Thomas Hälker
 
 
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